Freitag, 12. Januar 2018

Rezension zu : Der Himmel über Appleton House von S. E. Durrant





Preis: € 16,99 [D]
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 240
Altersempfehlung: ab 12
Meine Wertung: 5 EULEN
Verlag: KÖNIGSKINDER
Will ich kaufen!




Ira und Zac müssen schon wieder umziehen – diesmal von einer Pflegefamilie ins Kinderheim. Es wird der erste Ort, an dem sie glücklich sind. Trotzdem: Ira sehnt sich nach dem Unmöglichen, nach einer richtigen Familie. Mit Mutter und Vater und einer eigenen Haustür. Aber die Geschwister sind nicht mehr klein und sie wollen zusammenbleiben. Keine guten Voraussetzungen. Am Ende finden sie dennoch ein Zuhause: in Martha, in Appleton House und in ihrem Garten. Und wenn der Abschied vom Kinderheim, von den Menschen dort, auch schwerfällt: Sie haben endlich ihr kleines Stück von Himmel gefunde

Quelle : Königskinder






In „Der Himmel über Appleton House“ geht es um Ira und Zac, die beide von ihrer Pflegefamilie wieder ins Kinderheim ziehen müssen. Beide sehnen sich nach einer Familie und einem Zuhause. Beide sind nicht mehr klein und wollen zusammenbleiben, wenn sie adoptiert werden. Kann es eine Chance geben für beide?

Zac & Ira müssen immer wieder an einen anderen Ort ziehen und dieses Mal von ihrer Pflegefamilie zurück ins Heim. Beide wissen nicht, dass sie im Pflegeheim erstmals etwas wie ein Zuhause finden. Schon lange wünschen sich beide eine Familie und, weil beide aber als Geschwister nicht getrennt werden wollen, ist es nicht leicht ein neues Zuhause zu bekommen.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und ich habe mich nach nur wenigen Seiten in die Handlung ziehen lassen. Dadurch das, das meiste durch Iras Tagebucheinträge erzählt wird, bekommt man einen Einblick in ihre Gefühls und Gedankenwelt und kann sie so noch näher kennen lernen und auch ihren Bruder Zac. Die Kulisse von Skilly House fand ich sehr interessant und man lernt auch andere Kinder neben den beiden kennen.

Die Spannung und Handlung hat mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte der beiden mitgenommen und ich habe es genossen einmal ein Buch aus einem etwas anderen Stil zu erkunden. Der Erzählstil aus einem Tagebuch hat mich positiv überrascht, weil ich ja auch schon einmal ein Buch in einem SMS Stil gelesen habe. Die Geschichte wurde mit jedem Kapitel zu etwas besonderem und ich konnte mich kaum bremsen mit dem Lesen. Beide Geschwister haben einiges durchgemacht seit ihrer Kindheit und man kann beiden nachempfinden, dass sie sich nach einer Familie und einem Zuhause sehen.

Ich werde mir auf jeden Fall noch andere aus dem Programm holen, weil dieses andere Schwerpunkte setzt, als es in anderen Büchern der Fall ist. Ich habe mit den Charakteren gebangt und gehofft in der ganzen Handlung.

Das Cover finde sehr schön durch die Grüntöne und durch das Mädchen, das an einem Fenster sitzt.






Eine besondere Jugendbuch Geschichte, die mich auf vielen Arten berührt hat. Der flüssige Schreibstil und die authentischen Charaktere laden den Leser ein ihre Geschichte kennen zu lernen.

5 VON 5














Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen