Sonntag, 5. März 2017

Rezension zu: Wie ich dich sehe von Eric Lindstrom





Preis: € 16,99 [D]
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 351
Meine Wertung: 5 EULEN
Verlag: Carlsen
Will ich kaufen!

















»Ich bin wie du mit geschlossenen Augen, nur schlauer!« Das ist Parkers Credo, und sie hat strenge Regeln aufgestellt, wie sie behandelt werden will. Seit der Trennung von ihrem Freund Scott und dem Tod ihres Vaters verlässt sie sich nur noch auf sich selbst. Für jeden Tag, an dem sie nicht heult, gibt sie sich einen Goldstern. Sie trainiert fürs Laufteam – okay, sie ist blind, aber ihre Beine funktionieren ja. Und sonst hält sie sich die meisten Leute mit Ruppigkeit vom Hals. Bis Scott ihrer Liebe doch noch eine Chance geben will …





In „Wie ich dich sehe“ geht es um Parker, die mit geschlossenen Augen durch die Welt geht, denn sie ist blind. Seit der Trennung von ihrem Freund und dem Tod ihres Vaters ist alles anders und sie gibt sich für jeden Tag, an dem sie nicht weint einen Goldstern. Sie trainiert trotz ihres Handikaps für ein Laufteam und hält sich andere eher vom Hals. Als Scott auftaucht,wird alles anders…

Parker ist blind und muss mit geschlossen Augen durchs Leben gehen und ihren Alltag bestreiten. Das alles ist nicht so einfach und als ihr Freund sie verlässt und ihr Vater stirbt,wird alles noch kompilierter sich wieder ins Leben zu stürzen.

Der Schreibstil des Autors führt den Leser mit jeder Seite mehr in die Geschichte von Parker. Durch ihre Sicht erfährt der Leser die ganze Handlung und kann sie so noch näher kennen lernen. Ihre Gefühle und Gedanken gingen mir dabei sehr nahe und ich konnte mich kaum von ihr abwenden. Man erfährt viele neue Dinge über Blinde und welche Hilfsmittel ihnen zu Verfügung stehen. Manche von ihnen habe ich schon durch die Medien gekannt und andere haben mich echt erstaunt. Man lernt alles mit Parkers Sinnen kennen und wie sie ihre Außenwelt wahrnimmt mit den Menschen.

Die Spannung und Handlung hat mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte von Parker mitgenommen. Man lernt ihren Alltag kennen und wie sie mit ihrer Blindheit alles meistert. Sie hat sich ihre eigene Welt aufgebaut und dazu gehören auch Regeln. Ein Schicksalsschlag erschwert ihr sich wieder in ihren Alltag zu finden und auch ihre Gefühle leiden, weil die Beziehung zu ihrem Freund gerade zu Ende ging. Das Laufen mit dem Lauf Team gibt ihr etwas halt und sie versucht alles wieder anzugehen. Als ihr E x Freund Scott ihrer Beziehung noch eine Chance geben will, muss Parker schauen kann sie sich wieder auf etwas einlassen mit ihm? Ist das Vertrauen nicht zu sehr erschüttert? Wird es ein Happy End geben? Der Autor hat mit diesem Buch einen besonderen Nerv bei mir getroffen, denn es gibt nicht viele Bücher die mich so mitnehmen und meine Sicht auf andere so beeinflussen. Ich habe mit Blinden immer Mitleid und würde am liebsten etwas dagegen tun, damit diese wiedersehen können. Leider gibt es kein Heilmittel für dieses Handikap und man muss damit leben. Ich finde, dieses Buch ist ein Werk, das berührt und man es einfach aufschlagen muss.

Das Cover passt einfach wie die Faust aufs Auge und hat mich direkt angelockt es mir holen zu wollen. Die Farben und die Frau passen perfekt auf Parker und zeigen wie die Menschen durch diese Welt gehen, die Blind sind.

Das Ende hat dem Buch einen besonderen Abschluss gegeben und ich war bis zuletzt gefangen in diesem Buch.




Mit „Wie ich dich sehe“ schafft der Autor eine Geschichte, die man nicht so leicht vergisst. Man bekommt eine andere Sicht der Dinge und lernt die Mittel kennen mit denen Blinde umgehen müssen. Ich bin gespannt, was als Nächstes vom Autor kommen wird.

5  von 5 









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