Mittwoch, 16. März 2016

Rezension zu : Aprikosenküsse von Claudia Winter





Cover : Goldmann Verlag

Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (15. Februar 2016)
ISBN-13: 978-3442483907
Preis : 9,99 

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Das Leben der Foodjournalistin Hanna könnte so wunderbar sein. Hätte sie nur nicht diese Restaurantkritik geschrieben, wegen der eine italienische Gutsherrin einen Herzinfarkt erlitten hat! Als sie auch noch versehentlich in den Besitz der Urne gelangt, reist die gewissensgeplagte Hanna nach Italien – und wird zum unfreiwilligen Opfer eines Testaments, das es in sich hat. Denn auch nach ihrem Tod verfolgt Giuseppa Camini nur ein Ziel: ihren unleidlichen Enkel in den Hafen der Ehe zu steuern. Eine Aufgabe, die ein ganzes toskanisches Dorf in Atem hält, ein Familiendrama heraufbeschwört und Hannas Gefühlswelt ordentlich durcheinanderwirbelt.

Verrückt, romantisch, köstlich – eine Liebeskomödie à la dolce Vita.

 


In " Aprikosenküsse" geht es um die junge Foodjournalistin Hanna, deren Leben eigentlich toll ist, doch als sie eine Restaurantkritik schreibt erleidet die italienische Gutsherrin einen Herzinfarkt. Sie sie dann auch noch die Urne bekommt aus versehen, reist sie nach Italien und gelangt dort auch noch unfreiwillig als Opfer ins das Testament. Denn dieses hat es in sich. Sie will ihren unleidlichen Enkel verheiraten. Eine Aufgabe die nicht sehr leicht wird und ein Familiendrama im Anmarsch ist ...

Hanna ist Foodjournalistin und eigentlich läuft ihr Leben sehr gut. Bis sie eines Tages eine Kritik schreibt die Konsequenzen nach sich zieht. Das führt sogar so weit das sie nach Italien reist und dort in noch mehr Chaos. Sie ist Halbitalienerin.

Fabrizio ist der Enkel und führt das Restaurant zusammen mit seiner Familie. Er wirkt sehr engagiert und will es nicht aufgeben. Als sie stirbt ist er endschlossen es weiter zu führen, doch seine Nonna hat etwas in das Testament mithinein geschrieben. Er muss in einem gewissen Zeitraum heiraten, sonst geht das Restaurant an jemand anderen aus seiner Familie.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und hat mich mit jedem Kapitel mehr in die Geschichte von Hannah und der Familie von Fabrizio gezogen. Es wird aus der Sicht von Hanna und ihm erzählt im Wechsel und so kann man beide besser kennen lernen. Sie hat einen tollen Blickwinkel und ich kann mir Italien und den Ort an dem das Restaurant von Fabrizios Familie ist gut vorstellen. Leider war ich noch nicht selbst in Italien.

Die Spannung und Handlung wird mit jedem Kapitel besser und man kann schon erahnen wie es ausgehen könnte. Fabrizio und sie  haben mit vielen Vewirrenden Dingen aber auch Intrigen  zu kämpfen. Es wird nicht leicht und bis ein Happy End in Sicht ist dauert es auch etwas. Ich habe mit beiden mitgefiebert und war von dem tollen Flair von Italien begeistert. Da bekommt man selber Lust einmal in dieses Land zu reisen.  Claudia Winter schafft es die Spannung mit jeder Seite mehr werden zu lassen und man kann gar nicht davon ablassen, bis man weiß ob ein Happy End in Sicht ist.

Das Cover verspricht schon eine schöne italienische Stimmung und die Aprikosen und das schöne blau passen sehr gut zusammen. Ein toller Hingucker fürs Regal.

Das Ende hat mich bis zuletzt gefesselt und ich konnte mich kaum davon lösen. Es ist gut gelungen und hat es abgerundet. Fabrizio und Hanna haben beide viel erlebt und ich habe es genossen sie zu begleiten in ihrer Geschichte.


Mit „Aprikosenküsse schafft Claudia Winter einen schönen Roman der den Leser nach Italien führt und die Geschichte von Hanna und Fabrizio erzählt, die durch das Schicksal auf einander treffen. Flüssiger Schreibstil, tolle Kulisse
und eine Handlung die den Leser mitnimmt.



5 von 5 EULEN 

 






und eine Handlung die den Leser mitnimmt.

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