Dienstag, 10. Februar 2015

Rezension zu : Herrscher der Gezeiten von Nichola Reilly



Cover : darkiss
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (12. Januar 2015)
ISBN-10: 3956491068
ISBN-13: 978-3956491061
Preis : 14,99




Inhalt :

Wer diesen Roman gelesen hat, wird das Meer mit anderen Augen sehen … Die Erde ist überflutet. Die letzten Überlebenden harren auf einer kleinen Insel aus, deren Ufer mit jeder Flut schmaler werden. Dass sie in dieser Welt unerwünscht ist, spürt Coe jeden Tag. So gut sie kann, erledigt sie ihre erniedrigende Arbeit und setzt sich gegen die anderen Inselbewohner zur Wehr. Heimlich schwärmt sie für den mutigen Tiam, ihren einzigen Freund. Dann geschieht es. Der Herrscher der Insel liegt im Sterben und hinterlässt keinen Erben. Ausgerechnet Coe wird ins Schloss eingeladen und erfährt, dass die königliche Familie ein Geheimnis hütet, das alles für immer verändern kann. Gibt es einen Ausweg aus dem Albtraum, in dem sie alle leben? Coe und Tiam müssen sich beeilen, Antworten zu finden, bevor ihre Welt für immer in den Fluten versinkt.

Meine Meinung :

In " Herrscher der Gezeiten" geht es um Coe, die mit noch 480 Menschen auf einer kleinen Insel lebt. Doch diese scheint langsam immer mehr ins Meer unter zu gehen. Der Rest der Welt scheint schon lange mit Wasser überflutet zu sein. Sie müssen sich gegen das Meer, gegen den Hunger und die Kritzler zu Wehr setzen die sie angreifen.
Als plötzlich ist der König krank und Coe wird von der Prinzessin geholt ins Schloss. Auch Tiam ihr Freund. Die beiden erfahren von einem großen Geheimnis, das mehr als nur die Insel in Gefahr bringt.

Coe arbeitet eher die untersten Arbeite, die es bei ihnen auf der Insel gibt und wird eher von den andern schlecht behandelt oder sogar ignoriert. Ihr fehlt eine Hand, die sie bei einem Kritzlerangriff verloren hat. Ihr Vater ist verschollen und ihre eigene Mutter hat sie nie gesehen.

Tiam ist bei den Bewohnern beliebt und hat immer einen Spruch auf Lager. Er fühlt so wie es den anscheint hat nur freundschaftliche Gefühle für Coe. Er war ein interessanter Charakter, der mich ein wenig mehr interessiert hat als Coe.

Der Schreibstil ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig für mich und ich musste mich erst ein wenig hineinlesen. Als ich dann soweit war konnte ich der Geschichte etwas besser folgen. Das Buch wird aus der Sicht von Coe geschrieben und dadurch hat man einen besseren Einblick in ihre Figur, Gedanken und Gefühle. Der Hintergrund indem sie lebt hat mich direkt fasziniert, denn mit diesen Gefahren wie dem Meer und den Kritzlern ist es nicht einfach zu Leben.

Die Spannung wurde für mich erst in der Hälfte des Buches gezeigt, weil sich ab diesem Zeitpunkt auch die Stimmung ändert und es dunkler und ausweglos erscheint und alles endlich ins Rollen kommt.
Man merkt wie das Tempo steigt und es bis zum Schluss des Buches anhält. Die Fragen die ich mir im Buch gestellt hatten wurden nach und nach gelöst und man kommt der Lösung immer näher.
Auch wenn der Start nicht so flüssig für mich war, hat das Ende doch Lust auf mehr gemacht und ich bin gespannt wie es weiter verlaufen wird.

Das Cover hat mich gleich auf abhieb am Buch fest hängen lassen und die Farben Blau passen wie die Faust aufs Auge.
Das Mädchen auf dem Buchcover hat mich gleich an Coe erinnert und an ihre Bestimmung.

Das Ende hat die Autorin spannend geschildert und ich konnte mich nicht mehr davon lösen. Es ist ein offenes Ende und ich bin gespannt wie es mit Coe weiter gehen wird.

Fazit :

Herrscher der Gezeiten ist ein etwas anderer Reihen Auftakt und ich musste mich erst ein wenig ein finden und mit dem Stil der Autorin zurechtkommen.In der Mitte würde es dann anders und die Spannung hat mich bis zum Ende durch lesen lassen.

Ich bin gespannt wie es weiter gehen wird und was mit Coe und Tiam passiert.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen