Sonntag, 11. Januar 2015

Rezension zu : Winteraugen von Rebecca Wild

Cover : Impress
Seiten: 237
Alter: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-646-60088-9
Verlag : Impress (8. Januar 2015)
Preis :3,99



Inhalt :

Blumen aus Eis, Wasser, das in der Luft gefriert, und blattlose Bäume – viele Geschichten ranken sich um das ferne Winter, doch die 16-jährige Rae hat es noch nie zu Gesicht bekommen. Wo sie herkommt, sind die Wiesen immer grün, die Ernten immer reich und das Leben sorgenfrei. Erst als Juni, die Sommerprinzessin, spurlos verschwindet und der Verdacht auf ihren Zwillingsbruder Luca fällt, scheint die Kälte sich auch in ihr Leben zu schleichen. Um ihm zu helfen, begibt sich Rae auf die lange Reise in das Königreich von Frost und Kälte und trifft unterwegs auf North, den Jungen mit Augen so kalt wie der Winter selbst. North versteht zwischen den Jahreszeiten zu wandeln wie kein anderer, aber sein Vertrauen zu gewinnen, ist alles andere als einfach…

Meine Meinung :

In " Winteraugen geht es um die sechzehnjährige Rae, die in einem Ort lebt an dem die Wiesen immer grün und es immer viel Ernte gibt und sie keine Sorgen hat. Dann gibt es da noch das ferne Winter, von dem es viele Geschichten gibt, unteranderem Blumen aus Eis, Wasser das in der Luft gefriert und Rae war noch nie dort. Plötzlich verschwindet die Sommerprinzessin und ihr Zwillingsbruder gerät unter Verdacht. Um ihm aus der Klemme zu helfen, macht sie sich auf den Weg ins Königreich von Frost und Kälte mit North, dem Jungen der zwischen den Jahreszeiten wandeln kann, aber sein Vertrauen ist schwer zu gewinnen..

Rae kennt keine Kälte, sondern nur die Geschichten über Winter einem Ort an dem es Sachen wie Blumen aus Eis geben soll. Sie ist gerne mit ihrem Bruder zusammen und will immer alles durchsetzen was sie sich in ihrem Kopf vorgestellt hat.

North kann durch die Jahreszeiten wandeln und er begleitet auch Rae auf ihrer Reise in das Winterreich. Er hat faszinierenden Augen, die zu seinem Winterreich passen.

Juni ist die Sommerprinzessin und sieht sehr hübsch aus. Leider ist ihr Vater der Herrscher sehr eigensinnig und glaubt nur das was er sehen möchte. Sie ist eine interessante Figur, die ich wie Rae sehr gemocht habe und als sie verschwunden ist habe ich der Aufklärung sehr entgegen gefiebert.

Luca ist keine besonders große Hilfe für seinen Vater und ist eher ein Junge, der sich mit den Frauen amüsiert. Er war für mich am Anfang etwas unangenehm und ich musste ihn erst im Verlauf etwas besser kennen lernen.

Der Schreibstil von Rebecca Wild ist flüssig und hat alle haargenau beschrieben und ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Die Verhältnisse, die im Buch gezeigt werden und durch welche Entscheidung es überhaupt dazu gekommen ist stellt, die Autorin sehr gut da.

Die Spannung hat mich schon durch diese faszinierende Welt, in die uns die Autorin führt gefesselt, in der es um die beiden Königreiche Winter und Sommer geht, die gesondert voneinander regieren und leben. Aber erst durch das Verschwinden der Sommerprinzessin kommt alles ins Rollen und Raes Bruder wird verdächtigt es getan zu haben. Nun muss sie ihren Bruder aus der Klemme helfen und ins Winterkönigreich reisen und herausfinden wo die Prinzessin ist. Dabei kommt North ins Spiel, der mit ihr dorthin reist und durch seine magischen Fähigkeiten ein besonderer Charakter ist. Erst durch Rae taut er langsam auf und zwischen den beiden entwickelt sich langsam etwas.. Werden sie die Prinzessin finden können und damit die Unschuld ihres Bruders beweisen können?

Das Cover hat mich sehr an North erinnert, denn diese Augen sind dieselben die so magisch sind und sozusagen sein Markenzeichen. Die Farben Blau und Weiß passen sehr gut zusammen und schaffen eine besondere Winterstimmung.

Das Ende hat mich nicht von der Geschichte trennen können und ich bin schon durch " Flügelschläge in der Nacht " zu einem Fan von Rebecca Wild geworden und freue mich in der Zukunft noch mehr von ihre Lesen zu können.

Fazit :


Winteraugen ist ein tolles Fantasy Buch geworden, das mich in eine andere Welt geführt hat und ich mich nicht davon lösen konnte. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man konnte sich gut in sie hineinversetzen, ihre Lage verstehen.

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